Bericht....Saisonstart...2006
Saisonstart 2006  Carpfishing
Sooo...
Haben die 5 Tagessession abgebrochen.
Nach zwei Tagen und Nächten nur Enten füttern ist auch net grade billig.
Carps konnten wir diesmal keine landen. Keinen einzigen Pieper konnten wir vernehmen.
Ist leider wieder kalt geworden und die Fische waren nicht mehr in Beisslaune.
Egal...zu Hause wars auch mal wieder schön ( wärmer auf jeden Fall).
Und nun den Bericht vom letzten Wochenende.
Mein großer Simon hat ihn verfasst ( Ich hatte nix zu schreiben...hatte geblankt, aber lest selbst ).

........

Klirrende Kälte, meterhoher Schnee, zahlreiche Unfälle und Unglücke, waren die Folgen dieses extremen Winters.
Für mich war dieser Winter wohl einer der heftigsten die ich je erlebt hatte. Wochenlang die Seen unterm Eis und tiefste Minus Grade, ließen keinen Gedanken ans "Fischen gehn" zu.
Anfang Januar 2006 konnten Ritchie und Ich unsere erste 06er Session starten. Schon auf der Fahrt Richtung Vereinssee, fuhren wir an zahlreichen Gewässern vorbei die bereits zugefroren waren. Am Baggersee angekommen, konnten wir auch unseren Teils vorgefütterten Platz nicht befischen, da dieser Teil des Sees schon unterm Eis lag.
Doch eine Ecke des Sees war dennoch offen und wir bauten noch vor dem Dunkel werden unser Tackle auf. Vielversprechend war mir diese Stelle nicht, da schon zu Topzeiten, hier kaum Fische gefangen werden. Aber es muss ja nicht unbedingt etwas beißen, die Hauptsache ist, am Wasser zu sein. Über Nacht wuchs das Eis weiter und der See war kurz davor, komplett zu zufrieren. So hatten wir dann auch unsere ersten 2 Nächte im neuen Jahr geblankt.
Die Wochen danach verbrachte ich dann nur noch vor dem PC, kämpfte darum, den Winter Heil zu überleben. Der Januar ging nach sehr langer Zeit zu Ende und der Februar zeigte seine kalten Tage und Nächte.
Die Tage vergingen und meine Kräfte sanken weiterhin in die Tiefe.
Mitte Februar bekamen wir ein paar Tage Süd/West Wind und es regnete. Wir hatten leichte Plusgrade und die Sonne kam vereinzelt hinter den Wolken hervor. Die Hoffnungen stiegen, dass sich das Wetter so anhält und evtl. das ein oder andere Gewässer auftaut. Nach einer Woche, Süd/West Wind und sonnigen Tagen, beschlossen wir mal die 50 km an den Baggersee zu fahren.
Freitagmittags ging es dann in Richtung 2. Heimat, wieder auf der Hinfahrt, sahen wir die zugefrorenen Seen an den Straßen. Nach den 50 Kilometern am See angekommen, mussten wir auch hier dem traurigen Schicksal ins Auge sehen, dass unser Gewässer noch unterm Eis lag.
Was nun Wir hatten Freitagmittag !!!
Kurzer Hand stiegen wir wieder zurück ins Auto und fuhren weitere 50 Km in eine andere Richtung an andere Vereinsgewässer, in der Hoffnung, dass hier die Altrheinarme offen sind.
Die Freude war riesig, als wir am offenen Altrheinarm ankamen. Die Sonne schien, "warme" Temperaturen herrschten und ein warmer Süd/West Wind bließ über das Gewässer.
Da der Altrheinarm über das letzte Jahr über ausgebaggert wurde (wegen starker Verschlammung), wurden am Ufer 90% der Bäume und Büsche entfernt. Dies hatte den Nachteil, dass man von der direkt daneben liegenden Straße immer unter Beobachtung stand. Nach etwas Platzsuche, fanden wir jedoch mitten am Altrheinarm eine kleine Stelle hinter einigen Bäumen. An diesem Platz, hatte der Altrhein die schmalste Stelle. Doch das wichtigste war, dass man das Zelt versteckt aufbauen konnte und man nach diesem Extremwinter wieder am Wasser saß.
Rechts neben unserem Angelplatz wurde der Altrhein wieder etwas breiter und zog sich so noch weitere 400m, bevor er an einem kleinen Ablauf endete. Hier hatte er eine durchschnittliche Tiefe von ca. 1,5 m. Der ganze Süd/West Wind und die leichte Unterwasserströmung, drängten das leicht erwärmte Wasser an dieses Ende.
Links vom Angelplatz gesehen, wurde der Arm ebenfalls etwas breiter und hatte eine Durchschnittstiefe von 3 Metern.
Zu diesem Zeitpunkt wusste keiner von uns beiden, wo sich die Fische momentan aufhalten würden. Somit baute Ritchie links auf und ich übernahm die rechte Seite.
Schon bevor irgendetwas an Tackle stand, fütterte ich erstmal etwas an Boilies an und begann danach erst mit dem üblichen Aufbau des Tackles.
Während ich unsere 4 Ruten beköderte, lief Ritchie nochmals zum Auto um den restlichen Teil der Ausrüstung an den Platz zu schleppen.
Er war gerade auf dem Weg Richtung Auto, als ich meine linke Rute auswarf. Ich platzierte sie direkt vor einem Busch auf der anderen Gewässerseite in 1 Meter Wassertiefe.
Ohne den Baitrunner zu öffnen, ohne die Schnur zu spannen oder gar den Bissanzeiger Ein zuschalten, legte ich die Rute auf den Pod und griff nach meiner rechten Rute um diese an ihren Spot zu werfen.
Daraus wurde vorerst nix, denn die linke Rute fing an zu wippen und die Schnur spannte sich..........
Ruckzuck waren die Ruten getauscht und ich hatte den ersten Fischkontakt in diesem Jahr. Wahnsinn !!! Nach nicht einmal einer Minute schon den ersten Carp an der Leine. Keinen Kescher zusammengesteckt und Ritchie noch nicht zurück. Nach 2 Minuten Drill lief Ritchie dann an den Platz und ich rief zu ihm, er solle sich beeilen, ich habe einen an der Rute.
Er meinte zuerst ich wolle in verkohlen, bis er die krumme Rute sah. Schnell war der Kescher vor Ort und kurze Zeit später umschlossen die Maschen den ersten 2006er.
Riesen Freude kam auf und schnell wurden ein paar Bilder geschossen. Die Rute neu gerichtet und endlich alle Ruten auf ihre Plätze befördert. Jetzt konnten wir auch mit Zeltaufbau & Co. anfangen, da zwischendurch immer kurze Regenschauer einsetzten.
1 Stunde später setzte sich meine linke Rute in Bewegung und die Schnur lief von der Rolle. Ab an die Rute und nach kurzem Kontakt verlor ich ihn. So schnell die Freude kam, so schnell verschwand sie auch wieder.
Der restliche Tag verlief ohne weitere Aktionen und erst gegen Mitternacht kam der nächste Biss. Wieder war es meine linke Rute und der Fisch entpuppte sich als weiterer Schuppi.
Nach diesen 3 Runs die alle rechts kamen, wussten wir wo die Fische standen.
Unserer Meinung nach versammelten sich alle Karpfen, 400 Meter rechts am flacheren Altrheinende. Da dort anlandiger Süd/West Wind antraf war hier das warme Oberflächenwasser, noch dazu der Auslauf des Altrheines der für eine sehr leichte Strömung sorgte und somit war alles erwärmte Wasser an diesem Teil des Gewässers.
Aus diesen Gründen waren wohl alle Fische dort angetroffen und durch den Duft unseres Futters, das Dank der leichten Strömung zu den Fischen trieb, schwammen sie der Duftspur nach und trafen somit als erstes rechts an meinem Spot an.
Kein Wunder, dass auch der 4. Run auf einer meiner beiden Ruten ablief und mir wiederum einen schönen Schuppenkarpfen bescherte.
Einige Stunden später lief die nächste ab und nach Fischkontakt ging mir der 2. dieser Session verloren. Der Rest der Nacht war Still und am frühen Morgen bei Sonnenaufgang rannte erneut die rechte Rute ab, was sich als makelloser Schuppi herausstellte.
Kurz vor Vormittag drehte der Wind und die Temperaturen sanken um einiges. Ab diesem Zeitpunkt tat sich absolut gar nix mehr an einer der 4 Ruten.
Gegen Mittag platzierten wir auch Ritchies rechte Rute auf meinem rechten Spot, sodass er auch die Chance bekam in der 2. Nacht einen Karpfen zu überlisten. Der Tag verlief ruhig und die Temperaturen waren fast wieder unangenehm geworden. Die Nacht brach ein und der eiskalte Wind wurde zum sehr kalten Orkan. Irgendwann um Mitternacht, hatte Ritchie einen Fallbiss und sein erster 2006 er zappelte in Form einer Brasse vor ihm im Wasser. Schnell abgehakt, Rute neu mit Boilies beködert, wieder raus an den Spot, 15 Boilies hinterher, rein ins Zelt und in den warmen Schlafsack gekrochen. Etwa 2 Stunden später meldete sich wieder Ritchies rechte Rute und der Bissanzeiger gab einen Dauerton von sich. Doch die schlimmsten Befürchtungen wurden wahr und der Karpfen verabschiedete sich einige Sekunden nachdem Ritchie die Rute in die Hände nahm. Leider war dieser Biss der letzte der Session und wir beendeten Sonntagmorgens um 10:00 Uhr die Session und fuhren viel mehr als Zufrieden nach Hause. Das Wetter behielt weiterhin kalte Temperaturen und frischer Ostwind.


in diesem Sinne,
Folgt dem Wind und ihr werdet Fangen.
Simon

Hier die ersten Bilder von 2006
Die meisten waren noch nicht am Wasser ....bezw. haben noch keinen Fisch gesehen.

So geil kann das Jahr anfangen....
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Vorausgesetzt man sitzt am Wasser und nicht zu Haus im warmen Wohnzimmer !!!
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Mann o Mann und das im Januar....geil !!!
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Hier noch ein kleiner Wilder !!!
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Na....haben wir zuviel versprochen

Hehe....nächstmal ist aber einer von mir dabei.
Wär doch gelacht...
 
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